Diakonie Fürth - Aktuell

10 Jahre Seniorenpflegeheim Sofienheim

Anfang November feierte das Seniorenpflegeheim Sofienheim 10-jähriges Jubiläum. Ein willkommener Anlass, um in einer Feierstunde gemeinsam mit Bewohnern, Mitarbeitenden und Wegbegleitern zurück- und vorauszublicken.

Bereits seit zehn Jahren bietet das Seniorenpflegeheim Sofienheim des Diakonischen Werks Fürth in zentraler, ruhiger Lage direkt am Südstadtpark pflegebedürftigen Menschen ein behütetes Zuhause in einer persönlichen Atmosphäre. Dieses Jubiläum war ein willkommener Anlass, um Anfang November in einer Feierstunde in der an das Seniorenpflegeheim angeschlossenen Maria-Magdalena-Kirche gemeinsam mit Bewohnern, Mitarbeitenden und Wegbegleitern zurück- und vorauszublicken. Musikalisch begleitet wurde die Jubiläumsfeier von der Musikschule Fürth.

„Es war eine gute Entscheidung, Gemeindekirche und Seniorenpflegeheim baulich miteinander zu verbinden", betonte Diakonie-Vorständin Ruth Papouschek, die für die Stationäre Altenhilfe und Ambulante Pflege verantwortlich zeichnet. „Das ist der sichtbare Ausdruck davon, dass Kirche und Diakonie zusammengehören." Frieder Parche, Leiter der Stationären Altenhilfe bei der Diakonie Fürth und Petra Weiskopf, Pflegedienstleitung im Seniorenpflegeheim Sofienheim, stellten in ihrer gemeinsamen Ansprache stellvertretend für das Leitungsteam und die Mitarbeitenden heraus, was ihre Einrichtung ausmacht.

Dafür wählten sie ein besonderes Format. Anhand einzelner Schlagworte zu jedem der Buchstaben ihres Sofienheimes, nahmen Frieder Parche und Petra Weiskopf die Festgäste auf charmante Weise mit auf eine kleine (Zeit-) Reise. So berichteten sie unter anderem von Sorgen während es Umzuges vom alten ins neue Sofienheim und erinnerten an die solide Organisation, die nötig gewesen war, um Bewohner, Arbeitsmaterial, Medikamente, Küchen und natürlich die Freude auf das Neue umzuziehen.

Was wäre ein schönes Haus ohne seine Mitarbeitenden?

Ein „familiärer Dank" gelte nicht nur für die Zeit der Planung, des Umzugs und der Eingewöhnung, sondern auch für die gesamten vergangenen zehn Jahre an die Familien der Leitungskräfte und Mitarbeitenden, betonte Petra Weiskopf. „Sie müssen immer wieder flexibel sein, wenn es unverhofft etwas länger dauert oder am Wochenende kurzfristig eingesprungen werden muss." Frieder Parche hob hervor, dass man sich direkt vom ersten Tag an im Sofienheim habe „daheim" gefühlt.

Zudem erinnerte er an die Veränderungen in den vergangenen zehn Jahren. Insbesondere in der Pflege habe sich vieles gewandelt - angefangen von der Einführung einer EDV-Dokumentation, über den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff bis zur Einführung von Pflegegraden. Eines habe jedoch Bestand, so Petra Weiskopf: „Was für den ersten Tag galt, gilt auch heute. Unser Sofienheim kennt man in Fürth. Wir sind dankbar und stolz, dass wir seit dem ersten Tag eine Belegungsquote von über 99 Prozent vorweisen können."

Doch was wäre ein schönes Haus, ein Vorstand, ein Leitungsteam ohne die Mitarbeitenden, die täglich die Bewohner pflegen und betreuen, sich Zeit für deren Sorgen und Freuden nehmen, Angehörige begleiten und beraten, die in der Küche täglich über 400 Essen kochen, die Wäsche waschen, das Haus säubern, die Technik am Laufen halten und den Papierkram erledigen. Frieder Parches besonderer Dank galt deshalb ihnen: „10 Jahre Sofienheim heißt 3.650 Tage aufs Neue den Schwung mitzunehmen und an seinem Arbeitsplatz für die Versorgung unserer Bewohner seinen Teil zum Ganzen beizutragen."

Beim anschließenden Stehempfang bot sich für die Festgäste, zu denen Mitglieder des Diakonie-Verwaltungsrates um dessen Vorsitzenden Jörn Künne genauso wie Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung zählten, schließlich die gute Gelegenheit, die vergangenen zehn Jahre noch einmal Revue passieren zu lassen. Gemeinsam wurde auch über die ein oder andere Anekdote geschmunzelt.