Diakonie Fürth - Aktuell

„Da denkt jemand an mich“ - Weihnachtspaketaktion der Diakonie

Allerorts freuen sich Menschen bereits darauf, für Ihre Liebsten Geschenke zu besorgen, das Festessen vorzubereiten und die heimischen vier Wände in weihnachtlichem Glanz erstrahlen zu lassen. Zahlreichen Bedürftigen in Stadt und Landkreis Fürth wird bei alledem nur die Rolle des sehnsuchtsvollen Zuschauers bleiben. Deshalb ist es langjährige Tradition der Diakonie Fürth, jedes Jahr in der Weihnachtszeit Menschen, die von Armut betroffen sind, mit einer kleinen Geste spüren zu lassen, dass andere an sie denken. Sie erhalten ein Weihnachtspaket.

In den hell erleuchteten Schaufenstern locken Geschäfte mit elektrischen Sternen und Kunstschnee zum Kauf. Auf den Weihnachtsmärkten duften verführerisch Glühwein, Lebkuchen und Plätzchen. Allerorts freuen sich Menschen bereits darauf, für Ihre Liebsten Geschenke zu besorgen, das Festessen vorzubereiten und die heimischen vier Wände in weihnachtlichem Glanz erstrahlen zu lassen. Zahlreichen Bedürftigen in Stadt und Landkreis Fürth wird bei alledem nur die Rolle des sehnsuchtsvollen Zuschauers bleiben.

Eine von ihnen ist Petra F.. Die 34-Jährige ist seit der Geburt ihres heute achtjährigen Sohns alleinerziehend. Beide leben derzeit von staatlichen Unterstützungsleistungen. Seit ihr Sohn im vergangenen Jahr eingeschult wurde, kann Petra F. ausschließlich vormittags arbeiten. Ihr Arbeitgeber räumte ihr diese Möglichkeit jedoch nicht ein und beharrte weiterhin auf Schichtdienste. In der Folge wurde Petra F. krank und verlor schließlich ihre Arbeit.

Heute fehlt ihr oft das Geld für den täglichen Bedarf. Das benötigte Bett für ihren Sohn oder eine neue Winterjacke bereiten ihr jede Nacht Kopfzerbrechen. Zusatzausgaben wie ein Bratwurstbrötchen, ein Glühwein oder gar ein Weihnachtsgeschenk sind im engen Budget erst Recht nicht drin. Gerade Geringverdiener, die kein Weihnachtsgeld bekommen oder Senioren, denen die Rente nicht einmal für das Alltägliche reicht, haben nicht viel vom vorweihnachtlichen Glanz. „Sie, die auf die Solidarität anderer angewiesen sind, dürfen wir gerade in dieser Zeit nicht aus den Augen verlieren“, sagt Jana Schwarzer, Sozialpädagogin in der Kirchlichen Allgemeinen Sozialberatung (KASA).

Deshalb ist es langjährige Tradition der Diakonie Fürth, jedes Jahr in der Weihnachtszeit Menschen wie Petra F.,, die von Armut betroffen sind, mit einer kleinen Geste spüren zu lassen, dass andere an sie denken. Sie erhalten ein Weihnachtspaket mit Grundnahrungsmitteln, Lebkuchen, Schokolade, Kaffee, Stollen, Drogerieartikeln und einem kleinen Spielzeug für die Kinder. In diesem Jahr ist das Paket sogar im doppelten Sinn sozial: Erstmals wird dessen Inhalt mit Fair-Trade-Produkten bestückt und unterstützt damit auch die Produzenten.

Möglich ist dies nur durch den Einsatz der Ehrenamtlichen. Finanziert wird die Aktion mit Hilfe von Geld- und Sachspenden, unter anderem vom Lebensmittel-Discounter Norma, von Beluga Spielwaren, Ikea, Faber-Castell, Lebkuchen Schmidt, Der Beck, Playmobil, Riegelein Confiserie, vom Tessloff Verlag und von der Simba Dickie Group. „Dieses Jahr können wir dank dieser Unterstützung 900 Personen in knapp 400 Haushalten, darunter viele Familien mit Kindern, wenigstens eine kleine Weihnachtsfreude bereiten“, sagt Jana Schwarzer. „Auch 2016 wollen wir wieder den Menschen in Stadt und Landkreis Fürth zeigen: ‚Da denkt jemand an mich.‘“


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Diakonisches Werk Fürth
IBAN: DE13520604100002503050
BIC: GENDOEF1EK1
Stichwort: Weihnachtspaketaktion 2016