Diakonie Fürth - Aktuell

„Dienstags-Club“ der Diakonie Fürth feiert sein 40-jähriges Bestehen

Es wird zusammen gespielt, gebastelt, musiziert und gekocht. Kleine Stadterkundungen stehen genauso auf dem Programm, wie kulinarische Themenabende. Und das alles seit nunmehr 40 Jahren. Mit dem „Dienstags-Club“ feiert im Dezember ein besonderes Freizeitangebot der Diakonie Fürth für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen runden Geburtstag. Seit seiner Gründung nehmen immer wieder auch nichtbehinderte Menschen an den 14-tägigen abendlichen Treffen teil. Der „Dienstags-Club“ lebt damit von Beginn an ganz praktisch Inklusion.

Auch 40 Jahre später sind noch immer Mitglieder der ersten Stunde des „Dienstags-Clubs“ dabei, die damals durchschnittlich 13 Jahre alt gewesen sind.

Es wird zusammen gespielt, gebastelt, musiziert und gekocht. Kleine Stadterkundungen stehen genauso auf dem Programm, wie kulinarische Themenabende. Und das alles seit nunmehr 40 Jahren. Mit dem „Dienstags-Club“ feiert im Dezember ein besonderes Freizeitangebot der Diakonie Fürth für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen runden Geburtstag. Seit seiner Gründung nehmen immer wieder auch nichtbehinderte Menschen an den 14-tägigen abendlichen Treffen teil. Der „Dienstags-Club“ lebt damit von Beginn an ganz praktisch Inklusion.

„Wir schaffen für die Menschen ein Stück Alltag und tragen zu einer Behindertenarbeit im Sinne von Teilhabe und Normalität bei“, betont Diakonie-Vorständin Ulla Dürr, die den „Dienstags-Club“ selbst schon geleitet hat. Entstanden ist das Angebot auf Initiative von Klaus Deffner, der 1977 für die Behindertenarbeit des Diakoniewerkes Neuendettelsau verantwortlich war und für die dort anwesenden Fürther einen regelmäßigen Treff in Wohnortnähe anstrebte. Seither ist die Gruppe gemeinsam älter geworden: Auch 40 Jahre später sind noch immer Mitglieder der ersten Stunde dabei, die damals durchschnittlich 13 Jahre alt gewesen sind.

„Wir haben in der Gruppe deshalb untereinander eine sehr große Vertrautheit und starke Verbundenheit“, sagt Jana Schwarzer. Die Sozialpädagogin in der Kirchlichen Allgemeinen Sozialberatung (KASA) der Diakonie Fürth leitet den „Dienstags-Club“ seit 2005. „Gleichzeitig zeichnet den ‚Dienstags-Club‘ aber auch aus, dass die Gruppe Besucher jederzeit offen aufnimmt.“ Manch ein Konfirmand, der sein Praktikum als ehrenamtlicher Helfer im „Dienstags-Club“ abgeleistet hat, durfte diese Erfahrung bereits machen und hat ganz nebenbei das ein oder andere Vorurteil abgebaut. Ganz im Sinne praktisch gelebter Inklusion.