Diakonie Fürth - Aktuell

Ein Engagement, das durch nichts zu ersetzen ist

Ganz im Zeichen der Wertschätzung ihrer wichtigen Arbeit stand der Ehrenamtlichen-Empfang der Diakonie Fürth Anfang Juni. „Sie bereichern die Dienste und Einrichtungen der Diakonie Fürth und helfen uns dabei, unserer Aufgabe nachzukommen, für die Menschen in Stadt und Landkreis Fürth da zu sein“, betonte dabei der für das Ehrenamt zuständige Diakonie-Vorstand Stephan Butt. Rund 50 ehrenamtlich Mitarbeitende waren der Einladung zum gemeinsamen Essen, Trinken und Plaudern gefolgt. Als besonderes Dankeschön wurden die Ehrenamtlichen in das Zauberland der Märchen entführt.

Im Beisein von Fürths Sozialreferentin Elisabeth Reichert (2. v. li.) wurden einige der Ehrenamtlichen für ihr langjähriges Engagement von Diakonie-Vorstand Stephan Butt (2. v. re.), dem Diakonie-Verwaltungsratsvorsitzenden Pfarrer Jörn Künne (3. v. li.) und Sandra Höchsmann, Ehrenamtsbeauftragte bei der Diakonie Fürth, geehrt (li.). (Foto: Diakonie Fürth)

Sie kochen Essen beim Stadtteilprojekt „GeH Hin“ auf der Hardhöhe. Sie begleiten die Bewohner in den Seniorenpflegeheimen zum Gottesdienst. Sie organisieren Gruppenangebote in der Seniorenbegegnungsstätte. Sie bringen sich ein im Besuchsdienst, in den Diakoniestationen oder im Verwaltungsrat. In diesen vielfältigen Einsatzfeldern engagieren sich Ehrenamtliche für die Diakonie Fürth. Ganz im Zeichen der Wertschätzung ihrer wichtigen Arbeit stand der Ehrenamtlichen-Empfang des Fürther Wohlfahrtsverbandes Anfang Juni. Rund 50 ehrenamtlich Mitarbeitende waren der Einladung zum gemeinsamen Essen, Trinken und Plaudern gefolgt.

„Die Feierstunde soll zeigen, wie sehr wir Ihren Einsatz schätzen“, betonte der für das Ehrenamt zuständige Diakonie-Vorstand Stephan Butt. An die Ehrenamtlichen gerichtet hob er weiter hervor: „Ohne Ihre wertvolle Unterstützung wäre unsere Arbeit in dieser Form nicht möglich. Sie bereichern die Dienste und Einrichtungen der Diakonie Fürth und helfen uns dabei, unserer Aufgabe nachzukommen, für die Menschen in Stadt und Landkreis Fürth da zu sein.“ Auch Pfarrer Jörn Künne, Diakonie-Verwaltungsratsvorsitzender, unterstrich in seiner Andacht den großen Wert des Ehrenamts: „In einer Gesellschaft, in der Egoismus und Ellenbogenmentalität zunehmen, setzen Sie ein Zeichen, indem Sie sich mit Begeisterung, Freude, Herzlichkeit und Engagement anderen zuwenden.“

Märchenreise als besonderes Dankeschön

Fürths Sozialreferentin Elisabeth Reichert betonte: „Gäbe es niemanden, der sich für andere einsetzt, wäre die Gesellschaft deutlich ärmer und es würde die Lebensqualität leiden. Wir können stolz auf unser soziales Miteinander in Fürth sein.“ Als besonderes Dankeschön wurden die Ehrenamtlichen schließlich noch in das Zauberland der Märchen entführt. Die Märchenerzählerin Zorica Otto ging mit ihnen auf die Reise und lud mit ihrem Vortrag des Grimmschen Märchens „Fundevogel“ zum Schwelgen, Träumen und Erinnern ein.

Im feierlichen Rahmen, vorbereitet von Sandra Höchsmann, Ehrenamtsbeauftragte bei der Diakonie Fürth, wurden in diesem Jahr besonders geehrt: Astrid Rebhan, Sabine Westhäuser und Ingrid Teupke für ihre Begleitung von „Senioren unterwegs“, einem Ausflugsangebot der Seniorenbegegnungsstätte, Ingrid Schumann, Leiterin der dortigen Veeh-Harfen-Gruppe, Doris Bachmann, die im Seniorenpflegeheim Gustav Adolf die Singgruppe begleitet, Familie Witt, für ihre Gottesdienstbegleitung im Seniorenpflegeheim Gustav Adolf und Palliativbegleiterin Erika Vogel (alle 15 Jahre).

Für 20 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Leiterin der Rommé-Gruppe in der Seniorenbegegnungsstätte wurde Elfriede Krauß geehrt. Für ihr 25-jähriges Engagement wurde Lisbeth Hörauf, die sich seit März 1994 in vielfältiger Weise in der Seniorenbegegnungsstätte engagiert, mit dem Goldenen Kronenkreuz ausgezeichnet. Bereits 30 Jahre bietet Karin Rötzer in der Seniorenbegegnungsstätte ehrenamtlich ein wöchentliches Gedächtnistraining an.