Diakonie Fürth - Aktuell

Ein Zeichen für die Zukunft der Pflege

Die Herausforderungen in der Pflege sind groß. Darauf hat die Diakonie Fürth am Donnerstag, 9. Mai anlässlich der Woche des Internationalen Tages der Pflege in Fürth und in Zirndorf hingewiesen. Pflegekräfte aus den beiden Seniorenpflegeheimen der Diakonie Fürth sind dafür mit zahlreichen Menschen ins Gespräch gekommen.

Viel Lob und Anerkennung für die wichtige Arbeit: In Fürth kamen Diakonie-Vorständin Ruth Papouschek, Friederike Sedders, Leiterin des Sozialdienstes im Seniorenpflegeheim Sofienheim, die dortige Pflegedienstleiterin Petra Weiskopf und Florian Fiedler, Leiter der Stationären Altenhilfe bei der Diakonie Fürth, mit zahlreichen Menschen ins Gespräch (v. links). (Foto: Diakonie Fürth)

Mit 200 Rosen, eine für jeden Bewohner aus den Seniorenpflegeheimen Sofienheim in Fürth und Gustav Adolf in Zirndorf, machte die Diakonie Fürth am Donnerstag in der Woche des „Internationalen Tages der Pflege" auf die Situation der Pflege aufmerksam. In der Fürther Fußgängerzone und in der Stadtmitte in Zirndorf kamen die Diakonie-Mitarbeitenden mit zahlreichen Menschen ins Gespräch und diskutierten mit ihnen über die aktuellen Herausforderungen in diesem wichtigen sozialen Bereich. Der Fürther Wohlfahrtsverband wollte mit seiner Blumen-Verteilaktion ins Bewusstsein rücken, dass Pflege weit mehr als eine Dienstleistung ist. „Gute Pflege bietet die Gewähr dafür, dass Menschen in ihrem Alltag gut unterstützt, begleitet und versorgt werden", betonte Florian Fiedler, Leiter der Stationären Altenhilfe bei der Diakonie Fürth.

Tag für Tag geben die Mitarbeitenden in den Seniorenpflegeheimen genauso wie in der Ambulanten Pflege ihr Bestes, um die ihnen Anvertrauten menschlich, engagiert und professionell zu versorgen. „Nicht selten wachsen sie dabei über sich hinaus", so Florian Fiedler weiter. Kein Wunder, dass er, Diakonie-Vorständin Ruth Papouschek, sowie Petra Weiskopf, Pflegedienstleitung im Seniorenpflegeheim Sofienheim und Friederike Sedders, die dort den Sozialdienst leitet, stellvertretend viel Lob und Anerkennung für die Arbeit aller Diakonie-Pflegekräfte entgegennehmen konnten. Dank, Hochachtung und Verständnis - diese drei Worte fielen immer wieder.

Und auch Unverständnis über die aktuelle Situation, in der Pflegekräfte arbeiten müssen, wurde von den Passanten ein ums andere Mal geäußert. „Damit die Gesellschaft auf qualifizierte und motivierte Pflegekräfte bauen kann, braucht es mehr öffentliche Anerkennung und ausreichend Ressourcen", unterstreicht Ruth Papouschek, die neben der Stationären Altenhilfe auch für die Ambulante Pflege bei der Diakonie Fürth verantwortlich zeichnet. Ruth Papouschek weiter: „Jeder Mensch möchte im Ernstfall gut gepflegt werden. Daher fordern wir als Diakonie von der Politik verbesserte Rahmenbedingungen für eine faire Bezahlung. Eine Refinanzierung der Personalkosten darf nicht zu Lasten der pflegebedürftigen Menschen gehen und wir brauchen eine Personalbemessung, die sich an den tatsächlichen Bedarfen orientiert. Nicht zuletzt geht es auch um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Pflegeberuf."