Diakonie Fürth - Aktuell

Herbstsammlung der Diakonie Bayern für Menschen in Wohnungsnot

Sie leben bei Freunden, Verwandten, in kommunalen Unterkünften oder im schlimmsten Fall auch auf der Straße: Wohnungslosigkeit in Deutschland hat viele Gesichter, und viele Gründe. Neben dem fehlenden Wohnraum sind Arbeitslosigkeit, Überschuldung sowie die Ausweitung des Niedriglohnsektors dafür die Ursache. Hinzukommen oftmals Suchterkrankungen oder psychische Probleme. Dies erleben auch die Fachberaterinnen und Fachberater in der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) der Diakonie Fürth im Beratungsalltag immer wieder. Deshalb beteiligt sich auch der Fürther Wohlfahrtsverband an der Herbstsammlung der Diakonie Bayern vom 15. bis 21. Oktober 2018. Bei dieser wird um Unterstützung für die Angebote der Diakonie in Bayern gebeten, die wohnungslosen Menschen helfen.

Wohnungslosigkeit hat viele Gesichter: Waren früher hauptsächlich alleinstehende Männer betroffen, ist in den letzten Jahren der Anteil von Frauen, Familien, Alleinerziehenden, Menschen mit Migrationshintergrund oder mit einer psychischen Erkrankung stark angestiegen. Und: Wohnungslos sein, das geht schneller als man denkt. Martin M. stand mitten im Leben. Er war erfolgreich und arbeitete in einer großen Firma. Als er vor einigen Jahren die Kündigung wegen mangelnder Auftragslage erhielt, begann der soziale Abstieg. Diese Situation belastete ihn sehr und führte zur Trennung von seiner Frau. Als er die Miete nicht mehr zahlen konnte, bekam er die Wohnungskündigung und plötzlich stand er auf der Straße.

Menschen wir Martin M. hilft die Diakonie in Bayern durch umfangreiche Unterstützungsangebote wie Fachberatungsstellen für Menschen in Wohnungsnot, Kurzzeit-Übernachtungsmöglichkeiten für wohnungslose Menschen, Dienste für Aufsuchende Straßensozialarbeit oder stationäre Einrichtungen speziell für Frauen. Der Wohlfahrtsverband verfolgt damit das Ziel, Armut und soziale Ausgrenzung zu verhindern und die individuelle Lebenssituation der betroffenen Menschen zu verbessern. Denn körperliche Bedürfnisse wie Hunger, Durst und Wärme lassen sich ohne eigene Wohnung und bei geringen finanziellen Mitteln schwer befriedigen.

Wohnungslose Menschen erleben vielfach Abneigung und soziale Kälte. Bürokratische Hürden erschweren zudem eine Teilhabe an der Gesellschaft: Eine Wohnung gibt es oft nur bei geregeltem Einkommen und einen Job nur bei festem Wohnsitz. Menschen in Wohnungsnot kennen oft ihre Rechte nicht und haben Probleme, ihre Ansprüche durchzusetzen. Dies erleben auch die Fachberaterinnen und Fachberater in der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) der Diakonie Fürth im Beratungsalltag immer wieder. Deshalb beteiligt sich auch der Fürther Wohlfahrtsverband an der Herbstsammlung der Diakonie Bayern vom 15. bis 21. Oktober 2018. Bei dieser wird um Unterstützung für die Angebote der Diakonie in Bayern gebeten, die wohnungslosen Menschen helfen.

 

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