Ein Abend für das Miteinander
Mitarbeitenden-Neujahrsempfang im Seniorenpflegeheim Gustav-Adolf
Beim Neujahrsempfang des Seniorenpflegeheims Gustav-Adolf in Zirndorf am 15. Januar stand vor allem eines im Mittelpunkt: das Miteinander. Rund 70 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende des Seniorenpflegeheims der Diakonie Fürth waren der Einladung von Einrichtungsleiterin Kerstin Woeckel gefolgt und nutzten den Abend für Austausch, Begegnung und gemeinsames Innehalten zum Jahresbeginn.
"Dieser Abend soll zeigen, dass wir nur gemeinsam stark sind", betont Kerstin Woeckel. Haupt- und Ehrenamtliche seien im Alltag des Pflegeheims eng miteinander verzahnt. "Pflege, Betreuung, Begleitung – all das funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Dafür wollten wir bewusst Danke sagen."
Auch kulinarisch wurde der Teamgedanke gelebt. Ein externes Catering hatte die Bewirtung übernommen, damit das Küchenteam in der Zentralküche der Diakonie Fürth den Abend selbst genießen konnte. Das Buffet bot eine große Auswahl: Lachs in Zitronensoße, Gemüselasagne, Schnitzel und fränkisches Schäufele ließen keine kulinarischen Wünsche offen.
Für Dorothea Eichhorn, Leiterin Diakonische Sozialarbeit und Stabstelle Ehrenamt bei der Diakonie Fürth, war der Empfang mehr als ein geselliges Beisammensein: "Ehrenamtliche bringen Zeit, Herz und Erfahrung ein, Hauptamtliche Professionalität und Struktur. Beides gehört untrennbar zusammen." Solche Abende seien wichtig, um Wertschätzung sichtbar zu machen und den persönlichen Kontakt zu pflegen. "Ehrenamt lebt von Beziehung, und die entsteht im Gespräch, nicht nur im Dienstplan."
Entsprechend lag der Fokus des Abends weniger auf Programmpunkten als auf dem ungezwungenen Austausch. In kleinen Runden wurde geredet, gelacht und zurückgeblickt, auf Herausforderungen ebenso wie auf Erfolge des vergangenen Jahres. Der Neujahrsempfang setzte damit ein bewusstes Zeichen: für Zusammenhalt, gegenseitige Anerkennung und ein Teamverständnis, das über Zuständigkeiten hinausgeht. Oder, wie Kerstin Woeckel es zusammenfasste: "Am Ende zählt, dass wir füreinander da sind – für die Menschen, die hier leben, und für die, die hier arbeiten."