Klettern trotz(t) Demenz: Neue Wege in der Demenzarbeit
Passende Sportangebote für Menschen mit Demenz sind rar. Dabei können sie helfen, geistige und körperliche Fähigkeiten zu bewahren und mehr Lebensfreude in den Alltag zu bringen. Hier setzt "Klettern trotz(t) Demenz" an. Ins Leben gerufen wurde das Projekt 2017 von Gudrun Schuster, gerontopsychiatrische Fachkraft der Diakoniestation Oberasbach.
Anerkennung beim Bayerischen Demenzpreis
Am 30. Juni 2021 wurde "Klettern trotz(t) Demenz" im Rahmen der Verleihung des Bayerischen Demenzpreises 2020 vom damaligen Staatsminister Klaus Holetschek mit einer Anerkennungs-Urkunde ausgezeichnet. Jury-Mitglied Birgit Haserer vom Landes-Caritasverband Bayern unterstrich in ihrer Laudatio die vielfältigen positiven Auswirkungen des bundesweit einmaligen Sportangebots dieser Art für Menschen mit Demenz: "Gudrun Schuster und ihr Team bringen mit ihrem Angebot den Teilnehmenden das oftmals verlorengegangene Selbstwertgefühl zurück und stärken ihr Selbstvertrauen." Mit "Klettern trotz(t) Demenz" gehen wir seit 2017 neue Wege in der Demenzarbeit.
Nur einer von vielen Bausteinen
"Klettern trotz(t) Demenz" steht stellvertretend für unsere vielfältigen Angebote in unseren Diakoniestationen und Seniorenpflegeheimen in Stadt und Landkreis Fürth, mit denen wir Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen in ihrem herausfordernden Alltag unterstützen. Egal ob zu Hause in den eigenen vier Wänden oder in Gruppen: Unsere kompetenten Pflegefach- und Betreuungskräfte sorgen mit geschützter und bedarfsgerechter Betreuung für Abwechslung im Alltag der Erkrankten und bei den Angehörigen für Entlastung. Mit unseren Angeboten wollen wir uns der gesamtgesellschaftlichen Herausforderung annehmen, die Demenz für uns alle bedeutet.
"Klettern trotz(t) Demenz" findet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimergesellschaft statt
Gefördert von der Deutschen Stiftung für Demenzerkrankte
Unterstützt durch die Deutsche Stiftung für Demenzerkrankte - Wilhelm von Lauff-Stiftung